Augenlasern: Scharf sehen ohne Sehhilfe

Augenlasern

Allein in Deutschland sind bereits rund 20 Millionen Menschen auf eine Sehhilfe angewiesen, in Zukunft soll diese Zahl sogar noch weiter steigen. Dank moderner Technologien muss eine Sehschwäche heutzutage aber nicht mehr permanent sein. Wer sich für eine OP zur Augenkorrektur entscheidet, kommt ohne das Tragen einer lästigen Brille oder Kontaktlinsen aus. Wir geben einen Überblick über die unterschiedlichen Methoden, die es zum Augenlasern gibt.

Voraussetzungen fürs Augenlasern

Um für eine Augen-OP infrage zu kommen, muss die Sehschwäche durch einen Brechungsfehler des Auges bedingt sein. Konkret heißt das, dass nur Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit gelasert werden können. Ansonsten sollten die Augen gesundund die Sehstärke schon seit einiger Zeit konstant sein. Der Patient ist außerdem idealerweise zwischen 25 und 45 Jahre alt und weist eine gute gesundheitliche und psychische Verfassung auf.

Methoden zur Augenkorrektur

Wer alle Voraussetzungen erfüllt, hat verschiedene Möglichkeiten zur Augenoperation. Die gängigsten Methoden für eine Augenkorrektur sind heutzutage die Lasik, Femto-Lasik und Relex Smile-Verfahren. Doch worin genau bestehen nun die Unterschiede?

1.      Lasik-Verfahren

Beim Lasik-Verfahren wird zunächst eine dünne Klappe, der sogenannte Flap, aus der Hornhaut geschnitten und nach oben geklappt. Mit einem Laser wird dann die darunter liegende Hornhaut etwas abgeschliffen, um die Brechkraft des Auges wieder zu optimieren. Danach wird der Flap einfach wieder nach unten geklappt und die Wunde kann sich regenerieren. Das Ganze dauert dabei nur wenige Minuten.

2.      Femto-Lasik-Verfahren

Im Unterschied dazu wird beim Femto-Lasik-Verfahren der Flap nicht mit einem Messer, sondern mit einem speziellen Laser herausgeschnitten. So wird die Infektionsgefahr durch eine Verunreinigung des Messers etwas weiter eingeschränkt. Aus diesem Grund ist diese Methode etwas sicherer und auch milder für das Auge.

3.      Relex Smile-Verfahren

Die Relex Smile-Methode kommt hingegen ganz ohne Flap aus und ist daher noch sanfter. Hierbei wird mit einem speziellen Sekundenlaser eine dünne Scheibe im Inneren der Hornhaut präpariert. Über eine kleine Öffnung in der Hornhaut wird das Gewebe dann entfernt und die Brechkraft des Auges ist wieder intakt. Da kein Flap nötig ist, ist diese Technik wesentlich schonender für das Auge.

Kosten für eine Augen-OP

Im deutschsprachigen Bereich ist das Augenlasern immer noch eine sehr kostspielige Angelegenheit. Mit rund 1.200 Euro muss pro Auge bei der Anwendung der Lastik-Methode gerechnet werden. Die Femto-Lasik Technik ist mit 1.500 Euro etwas teurer und für das Relex Smile Verfahren entstehen sogar Kosten ab 2.500 Euro pro Auge.

Immer mehr Menschen entscheiden sich daher dazu, im Zuge einer Gesundheitsreise zum Augenlasern nach Istanbul zu fahren.Dank der niedrigeren Personal- und Infrastrukturkosten gestalten sich die Verfahren dort wesentlich günstiger – die Qualität ist jedoch dieselbe.